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Gesundheitliche Risiken durch zu viel Kochsalz

Salz ist ein wichtiger Bestandteil der täglichen Nahrung. Für verschiedene Funktionen im menschlichen Körper sind kleine Mengen an Natrium und Chlorid, die Bestandteile von Salz, erforderlich. Ein zu hoher Salzkonsum kann jedoch negative Folgen für die Gesundheit haben.

Dabei wird leicht vergessen, wieviel Salz alleine über verarbeitete Lebensmittel wie Brot, Wurst, Käse oder Fertiggerichte aufgenommen wird. Eine Speisesalzzufuhr von sechs Gramm am Tag ist ausreichend. In Europa liegt die durchschnittliche Salzaufnahme jedoch zwischen acht und zwölf Gramm pro Tag. Hiervon stammen mit 70 bis 80 Prozent ein großer Anteil aus verarbeiteten Lebensmitteln und lediglich die verbleibenden 20 bis 30 Prozent aus dem Salzstreuer.

Neben anderen Faktoren wie einer erblichen Veranlagung, Alter, Geschlecht und Körpergewicht spielt die Ernährung einschließlich der Aufnahme von zu viel Salz eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Bluthochdruck. Bluthochdruck kann  wiederum zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Je höher der Blutdruck ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer Folgeerkrankung. Vor allem Schlaganfälle, koronare Herzkrankheiten oder Herzinsuffizienzen können auftreten. Aber auch Nierenschäden, Schädigungen der Netzhaut  und Durchblutungsstörungen sind möglich.

Eine Reduktion der Salzzufuhr kann gesundheitliche  Risiken durch die Folgeerkrankungen senken. Ebenso kann eine gesunde Lebensweise sowie bewusste Ernährung mit einem hohen Anteil an Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, fettarmen Milchprodukten, Geflügel, Fisch und Nüssen die Entstehung  dieser Erkrankungen hinauszögern oder sogar ganz verhindern.

Für eine Ernährung ohne Geschmackseinbuße trotz geringerer Salzaufnahme empfiehlt sich eine schrittweise Reduzierung der Salzmenge. Außerdem lässt sich alternativ durch die Zugabe von Kräutern und Gewürzen der Geschmack ausgleichen.

Bei Fragen zu einer gesunden Ernährung und der optimalen Salzzufuhr hilft Ihnen Ihre Ernährungsberaterin. Gerne können Sie mich ansprechen. Gemeinsam finden wir heraus, ob Sie Ihren Salzkonsum reduzieren sollten und wie Sie dies in Ihrer Ernährung berücksichtigen können.

Gewichtsreduktion schützt vor Lebererkrankungen

Verschiedene Faktoren können das Risiko einer Lebererkrankung erhöhen. Hierzu zählt krankhaftes Übergewicht sowie eine verminderte Empfindlichkeit auf Insulin. So ist die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung eine der häufigsten Lebererkrankungen weltweit. In Europa ist hiervon bereits fast ein Drittel der Bevölkerung betroffen.

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Hilfe beim Abnehmen – Chancen in der Adipositaschirurgie

Starkes Übergewicht wird in der Fachsprache als Adipositas bezeichnet. Über das Verhältnis von Körpergewicht in Kilogramm zur Körpergröße in m² können Sie ihren sogenannten Body-Mass-Index (BMI) bestimmen. Bei einem BMI bis zu einem Wert von 25 liegt Normalgewicht vor, bis zu einem Wert von 30 handelt es sich um Übergewicht, jedoch noch nicht um eine Adipositas. Erst bei einem BMI über 30 liegt eine Adipositas (krankhaftes Übergewicht) vor. Eine Gewichtsreduktion lässt sich oft mit einer Ernährungsumstellung und ausreichend Bewegung in den Griff bekommen. Von einer ausgeprägten oder morbiden Adipositas sprechen Fachleute bei einem BMI über 40 (krankhaftes Übergewicht, Grad III). Handelt es sich um die ausgeprägte Form der Adipositas oder um ein krankhaftes Übergewicht Grad II (BMI 35-40) mit Vorliegen von Adipositas-Begleiterkrankungen bieten chirurgische Methoden Hilfe beim Abnehmen. Weiterlesen